B 100
Eines meiner ersten Tonbandgeräte war ein B 100 und meine Freude groß, als ich es auf dem Dachboden wiederfand. Die Freude währte allerdings nicht lange, da das Gerät zwar Geräusche, aber keinen brauchbaren Ton von sich gab. Ich habe es dann erst einmal wieder in die Ecke gestellt und mich mit anderen Tonbandgeräten beschäftigt. Neulich fiel mir ein B 100 für sehr kleines Geld in die Hände und so wollte ich eins meiner ersten Tonbandgeräte wieder gangbar machen. Äußerlich sah das B100 ganz gut aus, die Plexiglashaube ohne Brüche und Risse, der Rest etwas eingestaubt. Aber nach dem die Frontplatte abgenommen wurde zeigte sich das ganze Elend, diese Maschiene hat wohl etwas zu feuch gestanden.
Bei meiner alten B100 war der Motor nicht mehr ganz in Ordnung und Gummi auf dem Schwungrad hatte eine Delle - was lag also näher, als aus zwei defekten Geräten ein ganzes zu machen.
B41
Hier ein Flohmarktfund, den ich nur aus Neugierde mitgenommen habe. Das Gerät ist an Minimalismus nicht zu überbieten, nicht mal ein Zählwerk hat man diesem Halbspurgerät spendiert. Das einzige ,Extra‘ ist die Pausentaste. Die beiden Drehknöpfe dienen als Ein-/Ausschalter und Lautstärkeregler sowie einem kombinierten Tonblende-/Aussteuerungsregler.
Mit nur 8 Transistoren und 3 Dioden hat man damals Aufnahme und Wiedergabe samt Endverstärker und Aussteuerungsanzeige realisiert, heute kaum noch vorstellbar.
Natürlich ist auch hier wieder das Putzen angesagt, 50 Jahre hinterlassen nun mal ihre Spuren. Ich hätte ein Bild vor der Reinigung machen sollen, völlig verdreckt und klebrig, das Gehäuse musste erst einmal in die Spülmaschine.
Übrigens - das Gerät lief auf Anhieb, ich hab lediglich noch ein paar Elkos gewechselt, die anfingen auszulaufen. Der Lautsprecher muss demnächst auch gewechselt werden.